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30.01.2001

20:00 Uhr

ddp HAMBURG. Trotz Greencard fehlen in Deutschland nach Schätzung einer Arbeitsgruppe von Bund und Wirtschaft zur Zeit noch rund 150 000 Computerspezialisten. Ohne schnelle Veränderungen des Bildungssystems werde insbesondere die Suche nach Fachkräften mit Hochschulabschlüssen "mit wachsender Tendenz zum Problem", schreibt die D21-Initiative nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe). Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben ein ensprechender Berichtsentwurf der Gruppe vor, die vom Chef für Hewlett Deutschland, -Packard Reiner Geissel und dem Bildungsstaatssekretär Uwe Thomas geleitet werde.

Dem Papier zufolge werde die Informationstechnologie-Branche (IT)in Deutschland mindestens 25 000 Hochschulabsolventen benötigen, um neue und frei werdende Stellen zu füllen. Allerdings werde es mittelfristig in IT-Fächern nur 12 000 bis 16 000 Hochschulabsolventen pro Jahr geben. Um neue und frei werdende Stellen zu füllen, müssten jährlich 40 000 Menschen ein Informatik-Studium aufnehmen. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der IT-Studienanfänger zwar um ein Drittel auf 38 000 gestiegen. D21 werte dies aber als einen vorübergehenden Anstieg im Zuge der Greencard-Debatte im vergangenen Jahr.

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