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25.01.2001

10:01 Uhr

dpa MUTTENZ. Der Schweizer Clariant-Konzern für Spezialchemiken hat seinen Umsatz nach zwei Jahren mit Rückgängen in 2000 wieder um 16 % erhöht. Wie die Clariant International AG am Donnerstag in Muttenz bei Basel mitteilte, wuchs der Gruppenumsatz auf 10,6 Mrd. Franken (13,2 Mrd. DM). Ohne Berücksichtigung des übernommenen Feinchemikalien-Herstellers BTP betrug das Umsatzwachstum sieben Prozent. Den Zuwachs führte das Unternehmen auf die erfolgreiche Einführung neuer Produkte sowie verstärkte Anstrengungen in Service und Marketing zurück.

Im Geschäftsfeld der Textil-, Leder- und Papierchemikalien seien vor allem in Südamerika und Asien starke Zuwächse verzeichnet worden. Leicht gebremst wurde dagegen der Absatz von Lack-Pigmenten in Folge der schlechteren Verkaufswerte in der Automobilindustrie, berichtete der Konzern weiter. Bei den so genannten Life Science- und Elektronikchemikalien verbuchte Clariant vor allem aus Zusammenarbeit mit Herstellern von Unterhaltungselektronik in den USA, Korea, Taiwan und Japan ein Plus von bis zu 50 %. Dieses Segment bewertete Clariant als seinen strategischen Wachstumszweig, in der eine weiterhin dynamische Entwicklung erwartet werde.

Eine umfassende Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres will Clariant im März in Basel vorstellen. Das nach eigenen Angaben weltweit führende Unternehmen der Fein- und Spezialitätenchemie beschäftigt rund 32 000 Mitarbeiter. Es entstand aus der Verselbstständigung der Chemikalienabteilung des Sandoz-Konzerns, ging 1995 an die Börse und wurde 1997 durch die Übernahme der Spezialitätenchemie des früheren Hoechst-Konzerns wesentlich erweitert.

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