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19.06.2000

09:02 Uhr

afp PORT-AU PRINCE. Der Vorsitzende der haitianischen Wahlbehörde, Léon Manus, ist nach Morddrohungen in die USA geflohen. Wie Diplomaten mitteilten, flüchtete Manus zunächst in die Dominikanische Republik und von dort aus am Sonntag in die Vereinigten Staaten. Er hatte sich geweigert, das Ergebnis der ersten Runde der Senatswahlen Ende Mai anzuerkennen. Nach den vorliegenden Ergebnissen gewann die Lavalas-Partei von Ex-Präsident Jean Bertrand Aristide 16 der 17 zur Wahl stehenden Senatorensitze. Die Opposition sprach jedoch von einem "massiven Wahlbetrug".

Die zweite Runde der Wahlen ist für Sonntag angesetzt. Die Opposition kündigte bereits an, dass sie ihre Kandidaten zurückziehen wird. Präsidentenwahlen sollen im November abgehalten werden. Dabei will Aristide wieder antreten, der bereits von 1991 bis 1996 haitianischer Präsident war.

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