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23.04.2003

17:00 Uhr

Nach Operation wieder wohlauf

„Erschossen“ und in Gefriertruhe gepackt: Hund überlebte

Die Besitzerin ist überglücklich und nennt ihren Mischling Dosha eine Hündin mit neun Leben. Erst wurde Dosha im kalifornischen Clearlake von einem Auto angefahren, dann schoss ihr ein Polizist in den Kopf und schließlich wurde sie in einem Leichenhaus in die Tiefkühltruhe gepackt.

HB/dpa WASHINGTON. Doch als zwei Stunden später eine Beamtin der Tierschutzbehörde an der Tiefkühltruhe vorbeikam, da hörte sie ein leises Bellen: Dosha hatte alle Attacken gegen ihr Leben überlebt.

Im Rundfunk berichtete die glückliche Besitzerin am Mittwoch, Dosha sei Stunden nach dem härtesten Tag ihres Lebens wieder wohlauf. Sie sei in einer Tierklinik operiert worden und wirke inzwischen schon fast wieder normal.

Nach den Worten der Besitzerin begann die Unglückskette in Doshas Leben am späten Dienstagabend, als der der Mischling von einem Auto angefahren wurde. Als die Polizei am Unglücksort eintraf, fand sie einen blutenden Hund vor, der keinen Besitzer zu haben schien. Ein Polizist schoss Dosha daraufhin in den Kopf, weil er ihr nach eigenen Angaben "das Leiden ersparen" wollte.

Dann wurde die "Leiche" zu der Tierschutzbehörde gebracht und dort in die Tiefkühltruhe gesteckt. Als Dosha nach zwei Stunden befreit wurde, war sie eisig kalt und hatte eine schwere Schussverletzung - von dem Autounfall, der die Kette der Anschläge auf ihr Leben in Gang gesetzt hatte, war ihr aber nur ein Kratzer geblieben.

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