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24.03.2003

14:09 Uhr

Nach Verlusten

ACG strebt für 2003 schwarze Zahlen an

Der Wiesbadener Chip-Händler ACG hat 2002 operativ seinen Verlust verringert, blieb aber dennoch deutlich in der Minuszone. Für das Geschäftsjahr 2003 peilt das Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone an.

Reuters WIESBADEN. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei 2002 ein Verlust von 47,4 Mill. Euro verbucht worden nach einem Fehlbetrag von 70,3 Mill. Euro im Jahr davor, teilte ACG am Montag mit. Der Umsatz ging auf 302,4 von 343,5 Mill. Euro zurück. Als Grund für die anhaltenden Verluste nannte das Unternehmen Firmenwertabschreibungen und Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung des Konzerns. Diese habe länger gedauert als ursprünglich geplant, sagte Cornelius Boersch, Vorstandsvorsitzender der ACG AG. Sie werde jedoch konsequent fortgesetzt und gleichzeitig eine deutliche Kostenreduktion angestrebt. Bereits vor einigen Tagen hatte ACG mitgeteilt, mit außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 31,2 Mill. Euro niedrigeren Bewertungsansätzen ihrer Beteiligungen Rechnung zu tragen.

Im Geschäftsjahr 2003 hofft ACG, die Schwelle zur Profitabilität wieder zu erreichen, hieß es weiter. Das Unternehmen rechnet mit einem deutlichen Wachstum des RFID- (Radio Frequency Identification), Smart-Card- und Halbleitermarktes. Von einer konjunkturellen Erholung sei aber nicht auszugehen.

Die im SDax notierte ACG-Aktie legte rund ein Prozent auf 0,98 Euro zu.

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