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19.01.2001

14:10 Uhr

Nach Zeitungsbericht

Opel weist Gerüchte über Verkauf oder Börsengang zurück

Die Spekulationen seien haltlos und ohne jegliche Grundlage. Opel sei das Zentrum der Europa-Aktivitäten von General Motors, erklärte Michael Burns, Präsident von General Motors Europe. Analyse: Eine schwere Aufgabe für Forster

rtr RÜSSELSHEIM. Die Adam Opel AG hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach die General-Motors-Tochter eventuell verkauft oder an die Börse gebracht werden soll. "Jede Spekulation, General Motors wolle Opel verkaufen oder an die Börse bringen, ist unzutreffend und ohne jede Substanz," erklärte Michael Burns, Präsident von General Motors Europe, am Freitag in einer Mitteilung des Rüsselsheimer Konzerns. Opel sei das Zentrum der Europa-Aktivitäten von General Motors (GM). Die Gerüchte seien haltlos und ohne jegliche Grundlage. Die Tageszeitung "Die Welt" hatte zuvor in ihrer Freitagsausgabe berichtet, es gebe Unruhe unter den Beschäftigten der Werke in Rüsselsheim, Bochum und Eisennach auf Grund von Spekulationen, GM könne seine Tochter womöglich verkaufen oder für sie den Gang an die Börse planen.

Am Mittwoch hatte Opel-Vorstandschef Robert Hendry nach einem deutlich gestiegenen Betriebsverlust im Unternehmen seinen Rücktritt angekündigt. Für 2000 wies Opel nach eigenen Angaben einen operativen Verlust von 982 Mill. DM aus, nachdem der neu nach US-Bilanzrichtlinien berechnete Betriebsverlust 1999 275 Mill. DM betragen hatte. Nach Angaben aus Industriekreisen gilt der frühere BMW-Vorstand Carl Forster derzeit als Favorit für die Nachfolge an der Opel-Konzernspitze.

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