Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.04.2003

21:45 Uhr

Nahe Kerbela

CNN: Mögliche Chemo-Bio-Labors im Irak entdeckt

Die mobilen Labors sollen zur Herstellung von Waffen gedient haben, hieß es. Die Einrichtungen seien im Boden vergraben gewesen, hieß es.

dpa WASHINGTON. US-Soldaten haben nach Angaben des Nachrichtensenders CNN nahe der irakischen Stadt Kerbela bis zu elf mobile Labors entdeckt, die möglicherweise zur Herstellung von biologischen und chemischen Waffen gedient hätten. CNN zitierte einen Heeresgeneral mit den Worten, die Einrichtungen seien im Boden vergraben gewesen und befänden sich in der Nähe einer bisherigen Artillerie-Fabrik. Zusammen mit den Lastwagen seien Berge von Dokumenten sichergestellt worden, sagte Brigadegeneral Benjamin Freakly dem US-Sender. Wie es weiter hieß, wurden am Fundort aber keine chemischen Stoffe entdeckt.

Nach CNN-Angaben wurden die Ausrüstungen nach dem Jahr 2000 gekauft. Der Irak habe den Besitz dieser möglichen mobilen Labors den UN-Waffeninspekteuren in ihrer Erklärung Anfang Dezember nicht mitgeteilt. Dies sei nach Aussage des Generals möglicherweise ein Indiz dafür, dass das Regime in Bagdad die Vereinten Nationen und die USA täuschen wollten. Ob dies ein Hinweis auf irakische Programme zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen sei, müsse noch untersucht werden, betonte der General.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×