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16.01.2001

14:50 Uhr

Namensänderung nicht geplant

Viag Interkom spaltet nach Übernahme Festnetzbereich ab

Dagegen werde das mit nahezu 80 Prozent vom Umsatz weitaus größere Mobilfunkgeschäft selbstständig bleiben, so ein Firmensprecher.

REUTERS MÜNCHEN. Die Münchener Viag Interkom GmbH & Co OHG will nach der vollständigen Übernahme durch die British Telecom (BT) ihren Festnetzbereich in eine eigene Gesellschaft ausgliedern und enger an BT anbinden. Ein Sprecher sagte am Dienstag in München, das Festnetzgeschäft solle in die BT-Sparte "BT Ignite" integriert werden. Dagegen werde das mit nahezu 80 Prozent vom Umsatz weitaus größere Mobilfunkgeschäft selbstständig bleiben, aber mit dem Mobilfunksparte der Briten, "BT Wireless", zusammen arbeiten. Eine Namensänderung sei nicht geplant, sagte er. BT hatte am Dienstag die restlichen 45 Prozent der Interkom-Anteile vom Düsseldorfer Energiekonzern E.ON für 11,4 Milliarden Euro gekauft.

Die Aufteilung bedeute keine Zerschlagung von Viag Interkom, betonte der Sprecher. Für die 6000 Mitarbeiter werde sich kaum etwas ändern, da die beiden Bereiche im Einklang mit der neuen Struktur von BT schon jetzt von einander getrennt gewesen und von zwei unabhängigen Geschäftsführern gelenkt worden seien. Während Viag Interkom den Mobilfunkbereich als Massengeschäft sieht, wendet sich das Unternehmen im Festnetzgeschäft nahezu ausschließlich an große Geschäftskunden. Im Jahr 2000 hat Viag Interkom rund drei Milliarden DM umgesetzt.

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