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02.08.2000

22:59 Uhr

dpa NEW YORK. Die US-Aktienbörsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. An der New Yorker Börse, wo viele der wichtigsten US-Standardwerte gehandelt werden, gab es 1 661 Gewinner und nur 1 295 Verlierer. 487 Aktien blieben unverändert.

Der Dow-Jones-Index stieg um 80,58 Zähler oder 0,76 % auf 10 687,53 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500-Index, in dem sich die Kursentwicklung von 500 der wichtigsten US-Großkonzerne widerspiegelt, legte minimal um 0,60 Punkte oder 0,04 % auf 1 438,70 Punkte zu.

Die Technologieaktien machten zunächst einen Hausseversuch. Es gab jedoch gegen Schluss des Handels computergesteuerte Verkaufsprogramme. Sie drückten den Nasdaq-Sammelindex 27,06 Zähler oder 0,73 % auf 3 658,46 Punkte.

Der Absatz von neuen Einfamilienhäusern fiel im Juni angesichts der relativ hohen US-Hypothekenzinsen um 3,7 %. Der Index führender US-Wirtschaftsindizes war im Juni unverändert geblieben. Dieses zukunftsgerichtete Wirtschaftsbarometer deutet die US-Wirtschaftsentwicklung in etwa sechs bis neun Monaten an.

Jetzt warten die Anleger aber gespannt auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, die einen gegenteiligen Konjunkturtrend anzeigen könnten.

Boeing, DaimlerChrysler, ExxonMobil, Genentech, Motorola und Global Crossing wiesen Pluszeichen auf. Dagegen gaben Wal-Mart, Ford, General Motors, Dell Computer, Apple Computer und Sun Microsystems nach. Intel und Advanced Micro Devices sowie andere Halbleiterwerte standen unter Druck. Chipwerte fielen im Schnitt um sechs Prozent. Einzelhandels- und Verkehrswerte gaben nach, während Versorgungs- und Ölaktien fester tendierten.

30-jährige US-Staatsanleihen wurden um mehr als einen halben Punkt zurückgestuft. Die Rendite der Langläufer stieg deshalb von 5,73 % auf 5,76 %. Der Euro notierte mit 0,91200 $ gegenüber 0,91490 $ am Vortag. Daraus ergab sich ein Dollarkurs von 2,1444 DM gegenüber 2,1383 DM am Vortag.

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