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28.07.2000

10:59 Uhr

dpa-afx TOKIO. Die japanischen Aktienwerte sind am Freitag leichter aus dem Handel der Tokioter Börse gegangen. Der Nikkei schloss um 343,44 Punkte niedriger bei 15.838,57 Zählern. Das Tageshoch des Nikkei lag bei 16.134,10 Punkten, das Tief bei 15.815,50 Punkten. Das Handelsvolumen wurde auf 558 Mill.. Aktien geschätzt. 353 Gewinnern standen 912 Verlierer gegenüber, 125 Aktien blieben unverändert.

Der Topix-Index gab um 24,90 Zähler auf 1.452,93 Punkte nach, während der Nikkei-300-Index 3,51 Zähler auf 287,58 Punkte verlor. Der Nikkei-März-Future tendierte unterdessen in Osaka um 330 niedriger bei 15.750 Punkten.

Der Kurseinbruch des Nasdaq vom gestrigen Donnerstag und die schlechte Stimmung in der Hochtechnologiebranche als Reaktion auf die Nokia-Gewinnwarnung sorgten für Gewinnmitnahmen, berichteten Händler.

Der starke Kursrutsch sei angesichts der schlechten Nachrichten allerdings nicht ungewöhnlich, erklärte Kazuhiro Ise vom Tsubasa Research Institute. Er gehe davon aus, dass bald Deckungskäufe einsetzen werden. Allerdings hänge dies stark von den US-Vorgaben ab.

Neben Nasdaq und Nokia belasteten aber auch der Sogo-Zusammenbruch und die Verzögerung des Verkaufs der Nippon Credit Bank an Softbank die Stimmung. Außerdem gebe es einen Korruptionsverdacht gegen Kimitake Kuze, den Chef des Komittees zur Restrukturierung des japanischen Finanzsektors. Ise zufolge dürfte sich diese Tatsache zwar nicht direkt auswirken, allein die zu erwartenden Verzögerungen durch die Proteste der Opposition beeinflussten die Grundstimmung negativ.

In der Hochtechnologiebranche, die traditionell am stärksten von den Nasdaq-Verlusten unter Druck gesetzt wird, verloren Kyocera 1.280 auf 15.420 Yen, Tokyo Electron 990 auf 11.350 Yen, Softbank 1.110 auf 9.150 Yen und Yahoo! Japan 2,0 Mill.. auf 26,2 Mill.. Yen.

Industrial Bank of Japan (IBJ) gaben 14 auf 669 Yen nach und Bank of Tokyo-Mitsubishi 17 auf 700 Yen.

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