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16.01.2004

18:58 Uhr

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An alte Zeiten anknüpfen

VonKatharina Slodczyk

Es klingt zunächst wenig spektakulär: Thierry Breton, Chef von France Télécom, wird bei einer Konferenz der Deutschen Telekom Ende Januar eine Rede halten. Doch angesichts der Vorgeschichte der Unternehmen hat es große Symbolwirkung.

Katharina Slodczyk, Handelsblatt-Redakteurin

Katharina Slodczyk, Handelsblatt-Redakteurin

Es klingt zunächst wenig spektakulär: Thierry Breton, Chef von France Télécom, wird bei einer Konferenz der Deutschen Telekom Ende Januar eine Rede halten. Doch angesichts der Vorgeschichte der Unternehmen hat es große Symbolwirkung, wenn Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und Breton bei dieser Veranstaltung aufeinander treffen. Offenbar wollen sie einen Schlussstrich ziehen unter die Streitigkeiten der Vergangenheit.

Michel Bon, Ex-Chef von France Télécom, beendete die einstige strategische Partnerschaft mit den Bonnern, nachdem der ehemalige Telekom-Boss Ron Sommer eine Fusion mit Telecom Italia anging - ohne Absprache mit den Franzosen. Zu einer Verbindung mit den Italienern ist es nie gekommen und die Franzosen hatte die Deutsche Telekom vergrätzt. So schnell wie die Freundschaft jetzt wiederauflebt, könnte sie aber auch wieder enden. Der Anlass könnte wieder ein italienisches Unternehmen sein: Der Mobilfunker Wind steht zum Verkauf, und der passt ebenso gut zu France Télécom wie zu den Deutschen. Beide Konzerne hatten Wind 1998 gegründet, verkauften aber später ihre Anteile.

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