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10.02.2004

07:00 Uhr

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Leipziger Allerlei

VonHans-Peter Siebenhaar

Die Buchbranche startet hoffnungsvoll ins neue Jahr. Vor allem Kinder- und Jugendbücher sowie Hörbücher lassen die Kassen in den ersten Wochen wieder klingeln, berichten Insider. Noch im letzten Jahr legten die Buchbranche ihre schlechteste Bilanz seit Jahrzehnten vor.

Hans-Peter Siebenhaar, Redakteur Handelsblatt

Hans-Peter Siebenhaar, Redakteur Handelsblatt

Die Buchbranche startet hoffnungsvoll ins neue Jahr. Vor allem Kinder- und Jugendbücher sowie Hörbücher lassen die Kassen in den ersten Wochen wieder klingeln, berichten Insider. Noch im letzten Jahr legten die Buchbranche ihre schlechteste Bilanz seit Jahrzehnten vor.

Die derzeit positive Stimmung der Branche wird durch die Leipziger Buchmesse, die Ende März ihre Tore öffnen wird, noch verstärkt. Die Messeleitung frohlockt bereits: Mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Besucher. Vom langsamen Tod der Leipziger Buchmesse spricht schon längst niemand mehr. Im Gegenteil: Als Publikumstreffpunkt hat sie sich im Literaturbetrieb längst etabliert. Vor allem das vom Bertelsmann-Buchclub initiierte Lesefestival "Leipzig liest" hat sich zum Magneten für Bücherfreunde entwickelt. Das Leipziger Allerlei - von der "Lyrik im Schlösschen" bis zu "Jüdischen Lebenswelten" - ist mit über 1 000 Veranstaltungen ein weltweites Unikum.

Eines ist aber auch klar: Leipzig setzt für die Buchbranche keine Trends, sondern verstärkt sie nur. Doch das ist in diesen umsatzschwachen Zeiten bereits eine Leistung. Deshalb freut sich die Branche, dass in diesem Jahr ausgerechnet die beiden Wachstumsträger Kinder- und Jugendliteratur (inklusive Comics) und Hörbücher im Mittelpunkt stehen.

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