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07.04.2003

00:47 Uhr

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Mehr Durchblick im Marketing

VonHeino Meerkatt (Medienexperte der Boston Consulting Group)

Manche Unternehmen betrachten Marketing als eine Domäne, die sie völlig den Kreativen überlassen müssen. Das führt dazu, dass in schlechten Zeiten pauschal gekürzt wird und vice versa.

Siemens Mobile wird offizieller Sponsor der chinesischen Fußballnationalmannschaft, Fußballstadien tragen heutzutage Namen wie AOL Arena oder Allianz Arena, Ryan Air verschenkt 500 000 Flugreisen und überall an Deutschlands Straßenecken ist man neuerdings "on".

Öffentliche Anzeigenkampagnen, klassische Print- und TV-Werbung, Direktmarketing, Sponsoring oder gar "Aldi-Marketing" durch Rabattaktionen: Wie kann ein Unternehmen angesichts dieser immer vielfältigeren Marketing-Formen seine Werbeausgaben überhaupt noch rational steuern?

Manche Unternehmen betrachten Marketing als eine Domäne, die sie völlig den Kreativen überlassen müssen. Das führt dazu, dass in schlechten Zeiten pauschal gekürzt wird und vice versa. Marketing als Spielwiese der Kreativität - das kann aus ökonomischer Sicht nicht zufrieden stellen. Andere Unternehmen wiederum versuchen, einen direkten Zusammenhang zwischen den Marketing-Ausgaben und dem Umsatz oder dem Ergebnis zu ermitteln, was auch nicht möglich ist.

Der Königsweg ist eine einheitliche Währung, ein Marken-Euro, mit dem sich Wert und Wirkung jeder einzelnen Marketing-Maßnahme auf den Markenwert berechnen lassen. Unternehmen, die die Entwicklung solch eines Marken-Euro-Wertes in ihrem Unternehmen verfolgen, verwandeln den undurchdringlichen Dschungel eines Marketingmixes in einen übersichtlichen und geordneten Schlosspark.

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