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15.01.2004

07:07 Uhr

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Uneinige Experten

VonKatharina Slodczyk

Der Markt für Handy-Klingeltöne hat die beste Zeit hinter sich, künftig wird das Herunterladen von Klingeltönen den Mobilfunkern deutlich weniger Geld einbringen.

Katharina Slodczyk, Handelsblatt-Redakteurin

Katharina Slodczyk, Handelsblatt-Redakteurin

Der Markt für Handy-Klingeltöne hat die beste Zeit hinter sich, künftig wird das Herunterladen von Klingeltönen den Mobilfunkern deutlich weniger Geld einbringen. Mit dieser Prognose versetzte die Marktforschungsgesellschaft Juniper Research der Branche Anfang der Woche einen ziemlichen Schlag, ist doch dieser Markt recht lukrativ für Vodafone & Co. Einen Tag später konnten die Unternehmen aber wieder aufatmen: Die Nachfrage nach Klingeltönen für das Mobiltelefon wird weiter wachsen und im Jahr 2008 seinen Höhepunkt erreichen. Die ist das Ergebnis einer Studie der Marktforscher von The Arc Group. Was denn nun? In welche Richtung wird sich der Markt entwickeln?

Das ist offenbar eine reine Glaubenssache. Denn ihre Prognose zu begründen, fällt beiden Marktforschungsfirmen schwer. Ein Trostpflaster hat aber auch Juniper Research für die Mobilfunkbranche parat: Die Erlöse durch Klingeltöne würden zwar sinken, aber parallel dazu würden die Umsätze mit dem Herunterladen ganzer Musiktitel steigen - vorausgesetzt: Die Branche stellt sicher, dass dabei nicht Kopierschutz und Urheberrechte verletzt werden. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

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