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01.02.2003

16:55 Uhr

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Vom Suchen und Finden

VonArndt Hoffmann

Irgendwie sind im Internet immer alle auf der Suche. Die User suchen attraktive Webangebote, E-Commerce-Anbieter suchen Kunden und die Suchmaschinen? - Sie suchen beides.

Irgendwie sind im Internet immer alle auf der Suche. Die User suchen attraktive Webangebote, E-Commerce-Anbieter suchen Kunden und die Suchmaschinen? - Sie suchen beides und haben sich mit neuen Geschäftsmodellen geschickt zwischen Anbieter und Kunden positioniert.

Denn wer im Internet auf Anhieb gefunden werden will muss zahlen. Die großen Suchmaschinenbetreiber machen mit ihrem Findeservice mittlerweile ordentlich Umsatz. Die Zeit des "Kostenlos" sind vorbei - jedenfalls für die, die gefunden werden wollen. Neuerdings berechnen alle großen und gängigen Anbieter auch für den Domaineintrag Gebühren. Diese werden für verschiedenste Servicepakete erhoben und staffeln sich nach Art und Umfang der gewünschten Leistungen.

Lycos zum Beispiel berechnet Gebühren bis zu einer Höhe von rund 4500 Euro für den Service, auch bei Altavista gibt es verschiedene Paketpreise oder aber man meldet die Domain weiter gratis an, erhält aber auch nur Leistungen auf einem "Gratis-Level".

Die kostenpflichtigen Einträge garantieren ein Auffinden der Website in der Suchmaschine, das macht die Sache spannend. Was nicht offiziell ausgesprochen wird: Bei einigen Anbieter richtet sich das Ranking und ebenso das Eintragungstempo nach dem vorher investierten Betrag.

Der Gratiseintrag bleibt zwar theoretisch weiterhin erhalten, allerdings kann sich der Eintrag, je nach Suchmaschine, bis zu 3 Monaten hinziehen. Und es besteht keine Aufnahmegarantie!

Die Begründung: Suchmaschinen, die ihr Überleben sichern wollen, könnten keine Gratiseinträge mehr aufnehmen. Webseitenbetreiber und Unternehmen haben also kaum noch die Wahl: Wollen sie das Internet als Vertriebsweg nutzen müssen sie ihre Seite in den Suchmaschinen platzieren und kommen um einen kostenpflichtigen Eintrag kaum noch herum.

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