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07.01.2003

07:34 Uhr

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What you pay is what you get

VonArndt Rautenberg (Deutschlandchef der Technologieberatung Sapient)

Für Qualität sind wir gerne bereit, Geld auszugeben. Das gilt auch fürs Internet: Angebote mit echtem Mehrwert müssen nicht kostenlos sein.

Arndt Rautenberg

Ich bin ein bekennender Nutzer von "Paid Content". Wie oft habe ich mich schon geärgert, wenn ich im Web viel zu lange nach Informationen gesucht habe. Paid Content verspricht, wichtige Informationen für meine Bedürfnisse aufbereitet in Sekundenschnelle zu liefern, egal zu welchem Thema.

Bezahlte Angebote machen aus Nutzern Kunden. An deren Bedürfnissen müssen sich die Anbieter orientieren, statt ihnen mit unzähligen Werbebannern Zeit und Nerven zu stehlen. Wer mir erstklassigen Content, zeitsparende Services und Kundenorientierung bietet, von dem lasse ich mich gerne auf eine kostenpflichtige Seite locken. Mindestens die Hälfte aller Internet-Nutzer in Deutschland denkt ähnlich, das zeigt eine aktuelle Studie. Und: Drei von vier Paid-Content-Käufern kommen wieder. Insofern erscheint mir die Diskussion um Free versus Paid Content überholt. Die zentrale Frage ist, wie so oft: Ist es so gut, dass Kunden dafür bezahlen?

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