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12.01.2004

07:01 Uhr

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Zurück auf die Weltbühne

VonKatharina Slodczyk

Einmal hat er sich schon die Finger verbrannt: Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat sich 1997 vom weltweiten Markt für Mobiltelefone zurückgezogen – wegen Erfolglosigkeit. Jetzt erwägt das Unternehmen eine Rückkehr.

Katharina Slodzyck, Handelsblatt-Redakteurin

Katharina Slodzyck, Handelsblatt-Redakteurin

Einmal hat er sich schon die Finger verbrannt: Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat sich 1997 vom weltweiten Markt für Mobiltelefone zurückgezogen - wegen Erfolglosigkeit. Jetzt erwägt das Unternehmen eine Rückkehr. Noch sei nichts entschieden, versuchte Fujitsu Ende der Woche die Wogen zu glätten. In der Branche wird aber schon über recht konkrete Pläne der Japaner spekuliert.

Demnach wollen sie mit dem französischen Handyhersteller Sagem kooperieren und ab 2005 gemeinsam Geräte für die neue Technik UMTS anbieten. Damit drängt offenbar ein weiterer Handyhersteller aus Japan auf den Weltmarkt und droht dort die gewohnte Ordnung zu zerstören. Zuletzt ist das den südkoreanischen Produzenten Samsung und LG Electronics gelungen, die beide in die Top Ten der größten Mobiltelefonhersteller vorgedrungen sind. Samsung hat es sogar auf Platz drei gebracht.

So weit sind die japanischen Konkurrenten NEC, Panasonic und Sharp noch nicht vorgedrungen, aber sie haben im vergangenen Jahr die Anzahl ihrer im Ausland verkauften Geräte deutlich gesteigert. NEC beispielsweise setzte fünf Millionen Geräte außerhalb von Japan ab. Das waren fünf Mal so viele wie im Vorjahr. Es wird also wohl nicht mehr lange dauern, bis die Rangfolge der weltgrößten Handyhersteller erneut ordentlich durcheinander gewirbelt wird.

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