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11.01.2001

17:46 Uhr

vwd FRANKFURT. Glänzend aufgelegt zeigen sich am frühen Donnerstagabend die Märkte in Deutschland. Der Dax zeigt sich fest und legt um mehr als 100 Punkte zu. Der Index notiert gegen 17.36 Uhr mit einem Plus von 2,1 % bzw. 130 Punkten auf 6 450. Stark auch der Neue Markt.

Der Nemax 50 gewinnt 5,9 % bzw. 133 Punkte auf 2 377.Da sich die Euphorie gelegt habe und die Lage besser als die Kurse seien, stimme nun wieder das Bild, um mit einer nachhaltigen Verbesserung rechnen zu können. Wichtig sei, ob es dem Dax am Berichtstag gelinge, sich über der Marke von 6 400 Punkten zu behaupten.

Trotz der negativen Aussichten für das Geschäftsjahr 2001 bei Yahoo zeigen sich die Technologietitel überwiegend freundlich. Tagesgewinner SAP verbessern sich weiter und legen 7,6 % auf 176,74 Euro zu. "Da hat man einfach zu schwarz gesehen", so ein Händler. Siemens gewinnen 1,8 % auf 140,60 Euro, Infineon legen 2,8 % auf 40,20 Euro zu, Epcos verbessern sich um 1,2 % auf 91,75 Euro, und die T-Aktie klettert um 3,9 % auf 34,90 Euro. Angefeurt werden die Kurse dabei auch von einer festeren Nasdaq.

Bei den Automobiltitel können nur Daimler-Chrysler Gewinne ausweisen. Damit reagieren die Titel nicht auf die negative Meldung, wonach die industriellen Nettobarreserven im vierten Quartal zur Neige gegangen seien. Trotz kursierender Marktgerüchte, wonach mittlerweile sogar die Dividende in Gefahr sei, steigen DaimlerChrysler um 1,9 % auf 45,49 Euro. BMW verlieren 2,5 % auf 35,10 Euro, und VW verbilligen sich um 1,8 % auf 53,78 Euro.

Bei den Finanzwerten profitieren Deutsche Bank Händlerangaben zufolge von einer Erhöhung des Kurszieles durch Merrill Lynch auf 115 Euro. Die Aktien gewinnen 4,1 % auf 94,75 Euro. Aber auch die übrigen Banken werden mitgezogen liegen auch auf Grund von Zinssenkungsfantasien im Plus. Nur HypoVereinsbank verlieren 2,4 % auf 60,40 Euro. Händlerangaben zufolge kursieren am Vormittag Gerüchte über große Handelsverluste einer "bayerischen Adresse" im Markt. Dies sei auch der Grund für die Abgaben bei HypoVereinsbank. Welche bayerische Bank jedoch genau solche Verluste haben soll, und in welcher Höhe diese ausfielen, sei derzeit nicht bekannt, heißt es weiter. .

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