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14.02.2002

09:32 Uhr

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Nemetschek tief in der Verlustzone

Der am Neuen Markt gelistete Bau- und Architektursoftware-Anbieter Nemetschek ist vor allem wegen hoher Abschreibungen 2001 noch tiefer in die Verlustzone gerutscht als erwartet und rechnet auch für 2002 nicht mit Gewinn.

rtr MüNCHEN. Nach Abschreibungen auf Firmenwerte von 36 Mill. ? habe der Jahresfehlbetrag 2001 bei 46 Mill. ? gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Noch im November hatte Nemetschek mit rund 40 Mill. ? Verlust gerechnet. Auch der Umsatz von 124 (Vorjahr 126,8) Mill. ? verfehlte die Erwartungen. Vor Steuern, Zinsen und den Sonderabschreibungen habe der Verlust bei vier Mill. ? gelegen. Nach einer expansiven Akquisitionspolitik hatte der neue Vorstand Gerhardt Merkel die Werte mehrerer Beteiligungen korrigiert. Mit liquiden Mitteln von 17,4 Mill. ? stehe das Unternehmen auf gesunden Beinen. Ende September 2001 waren es allerdings noch 23 Mill. ?.

Für das laufende Jahr erwarte Nemetschek ein ausgeglichenes Ergebnis, hieß es weiter. Trotz der schwachen Baukonjunktur gebe es erste Anzeichen dafür, dass sich die Gesamtsituation Ende des Jahres verbessere. Obwohl im Auslandsgeschäft leichte Zuwächse erwartet würden, rechne Nemetschek im Konzern mit einem weiteren Umsatzrückgang auf 120 Mill. ?.

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