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05.01.2001

21:29 Uhr

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NetCologne beendet Exclusiv-Verkaufsgespräch mit Callahan

Es sei nicht gelungen, die Exklusiv-Verhandlungen mit Callahan bis Ende 2000 abzuschließen, teilte der Netcologne-Hauptgesellschafter GEW Köln AG am Freitag mit. Nach wie vor seien finanzielle und rechtliche Aspekte ungeklärt.

Reuters KÖLN. Die Gesellschafter des Kölner Telekommunikations- und Internetanbieters NetCologne haben die exklusiven Verkaufsverhandlungen mit dem nordrhein-westfälischen Kabelnetzbetreiber Callahan beendet. Es sei nicht gelungen, die Exklusiv-Verhandlungen mit Callahan bis Ende 2000 abzuschließen, teilte der Netcologne-Hauptgesellschafter am Freitag mit. Nach wie vor seien finanzielle und rechtliche Aspekte ungeklärt. Man werde weiter mit der Callahan-Gruppe verhandeln, daneben gebe es aber noch weitere Interessenten für eine Mehrheitsbeteiligung an dem lokalen Telekommunikationsanbieter.

Die GEW äußerte sich zuversichtlich, "in naher Zukunft" entweder mit Callahan oder einem anderen Partener übereinzukommen. Wichtigste Ziele seien die Stärkung des Unternehmens sowie die Garantie von Firmensitz und Arbeitsplätzen in Köln, die Callahan bereits zugesagt habe, hieß es. In einer stragtegischen Partnerschaft sehen die Gesellschafter früheren Angaben zufolge die Möglichkeit, ein leistungsfähiges Telekommunikations- und Multimediaunternehmen in ganz Nordrhein-Westfalen aufzubauen.

Anteilseigner an NetCologne sind neben dem Versorger GEW (64,9 %) die Stadtsparkasse Köln mit 25,1 % sowie die Kreissparkasse Köln mit zehn Prozent. NetCologne hat als regionaler Telekommunikationsdienstleister im Großraum Köln mit eigenem Netz und als Anbieter von Internetdiensten sowie Festnetzverbindungen rund 120 000 Kunden. 1999 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 116 Mill. DM ausgewiesen.

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