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08.01.2003

09:40 Uhr

Nettogewinn 2002 belastet

Qiagen schließt US-Niederlassung

Das niederländische Biotechnologieunternehmen Qiagen will eine Anlage in den USA schließen und erwartet dadurch 2002 eine einmalige Belastungen des Nettogewinns. Beim Vorsteuergewinn rechnet Qiagen allerdings schon bald mit positiven Auswirkungen.

Reuters FRANKFURT. Wegen der geplanten Stilllegung der Niederlassung in Bothell, Washington, entstehe aus Abfindungen, Abschreibungen und sonstigen Kosten ein einmaliger Aufwand in Höhe von acht bis zwölf Mill. Dollar, teilte das im Nemax50 gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Der Nachsteuergewinn je Aktie 2002 werde deswegen mit voraussichtlich vier bis sechs Cent belastet. Der Aufwand entstehe hauptsächlich im vierten Quartal 2002.

Ab dem zweiten Quartal 2003 rechnet Qiagen jedoch mit einer Erhöhung des Vorsteuergewinns um etwa ein bis zwei Mill. $ pro Jahr. Weitere wesentliche Änderungen der Erwartungen für das Geschäftsjahr seien nicht zu erwarten. Die Umsatzerwartungen für den Bereich Genotypisierung und verwandter Dienstleistungen, den die vor dem Aus stehende Anlage bediente, hätten für 2003 vor der Schließung bei rund acht Mill. Dollar gelegen.

Im Gesamtjahr 2002 plant Qiagen einen Gewinn je Aktie von 23 bis 25 Cent. Beim Umsatz geht das Unternehmen von 300 Mill. Dollar aus. 2003 soll der Umsatz auf 340 Mill. Dollar steigen, der Gewinn je Aktie auf 33 bis 34 Cent.

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