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09.01.2003

15:23 Uhr

Nettoverlust von 900 Millionen Euro

Suez rutscht in rote Zahlen

Der französische Energieversorger Suez ist im vergangenen Geschäftsjahr tief in die Verlustzone geraten. 2002 werde voraussichtlich ein Fehlbetrag von 900 Mill. ? verbucht, nach einem Überschuss von 2,1 Mrd. ? im Vorjahr, berichtete Konzernchef Gérard Mestrallet am Donnerstag in Paris. Er will die Schulden durch Verkauf von Beteiligungen deutlich senken.

HB/dpa PARIS. Rückstellungen und Abschreibungen über insgesamt 1,65 Mrd. ? belasteten das Ergebnis 2002. Rund 250 Mill. ? wurden für Umstrukturierungsmaßnahmen aufgewandt. Der Konzern nahm wegen der Börsenschwäche Rückstellungen über 800 Mill. ? für sein Engagement am Aktienmarkt vor. Es werde aber unverändert eine Dividende von 0,71 ? je Aktie gezahlt, sagte Mestrallet. Der operative Gewinn habe nach Berücksichtigung von Währungseffekten bei rund einer Milliarde Euro gelegen.

Mestrallet stellte einen Restrukturierungsplan bis 2004 vor, der Kostensenkungen im laufenden Jahr von 500 Mill. ? einschließt. Außerdem sollen die Schulden, die zuletzt bei 28 Mrd. ? lagen, bis Ende 2004 um ein Drittel verringert werden. Die Investitionen sollen zudem von acht Mrd. ? 2002 auf die Hälfte sinken. Das interne Wachstum habe 2002 bei annähernd 5 % gelegen. Im Vorjahr war der Umsatz um gut 22 % auf 42,4 Mrd. ? gestiegen.

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