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01.02.2001

12:18 Uhr

Netzstart von GPRS

T-Mobil Kundenbestand liegt bei fast 20 Millionen

Im Januar habe das Unternehmen gut 800 000 neue Kunden ins Netz genommen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Telekom-Tochter, René Obermann, am Donnerstag in Berlin.

dpa BERLIN/DÜSSELDORF. Im Mobilfunkgeschäft hat die T-Mobil (D1) bei den Teilnehmerzahlen erstmals die 20 Millionen-Grenze geschrammt. Im Januar habe das Unternehmen gut 800 000 neue Kunden ins Netz genommen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Telekom-Tochter, René Obermann, am Donnerstag in Berlin.

Damit liegt der Kundenbestand insgesamt bei 19,8 Mill. Das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Marktführer D2 Vodafone geht also weiter. Von der ehemaligen Mannesmann-Tochter waren keine Zahlen zu erhalten. D2 Vodafone hatte Ende vergangenen Jahres 19,2 Mill. Kunden und im Kampf um die Marktführerschaft mit rund 100 000 Teilnehmern die Nase noch knapp vor T-Mobil.

Wie Obermann weiter sagte, werde die schnelle Übertragungstechnik GPRS der mobilen Datenkommunikation zum Durchbruch verhelfen. T-Mobil war am Donnerstag mit GPRS (General Packet Radio System) an den Start gegangen. Mit der paketvermittelten Funktechnik können Daten mobil mit sehr viel höherer Geschwindigkeit übertragen werden, als mit den derzeitigen Handys über das GSM-Netz. Der neue Standard gilt auch als Wegbereiter für die Mobilfunktechnik UMTS. Erst vor wenigen Tagen hatte die VIAG Interkom als erster Betreiber ihren GPRS-Netzstart angekündigt.

Die GPRS-fähigen Handys stehen zum Auftakt allerdings nur begrenzt verfügbar. Sowohl VIAG Interkom wie auch T-Mobil können ihren Kunden erst 20 000 Endgeräte bieten. Zum Start ist auch die Übertragungsgeschwindigkeit mit 20 Kilobit pro Sekunde noch niedrig. Im ersten Halbjahr erwarten die Betreiber von den Herstellern eine größere Auswahl von Mobiltelefonen, die auch höhere Übertragungsraten zulassen.

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