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18.07.2000

13:42 Uhr

Neue Forderungen des DuPont-Managements

Aventis - Allianz-Gespräche mit DuPont insgesamt gescheitert

Die deutsch-französische Life Science-Gruppe Aventis SA, Straßburg, hat die Gespräche mit DuPont abgebrochen.

Reuters PARIS. "Alle Gespräche mit DuPont sind zu Ende", erklärte Aventis am Dienstag. Aventis und die Dupont-Pharmasparte hatten im März mitgeteilt, sie wollten eine europäische Allianz zur Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten eingehen. DuPont Pharmaceuticals hatte deswegen zum einen das Aventis-Pharma- Forschungszentrum Romainville erwerben, zum anderen die exklusiven Vermarktungsrechte für acht Aventis-Produkte in mehreren europäischen Ländern erhalten sollen.

Aventis ist aus der Fusion des französischen Pharmakonzerns Rhone-Poulenc mit dem Frankfurter Hoechst-Konzern hervorgegangen. Aventis hatte am Montagmorgen bereits mitgeteilt, die Verhandlungen über den Verkauf des Zentrums Romainville seien abgebrochen worden. Der hatte als wichtiger Bestandteil der Allianz zwischen beiden Unternehmen gegolten, deren Synergie-Effekte die Rentabilität von Aventis erhöhen sollte.

Das neue Dupont-Pharmaceuticals-Management habe nach der Aufnahme exklusiver Verhandlungen neue Bedingungen gestellt, die in der Absichtserklärung im März nicht enthalten gewesen seien, begründete Aventis den Abbruch der Gespräche über Romainville. "Wir arbeiten jetzt an einem Alternativ-Projekt, das interne und externe Lösungen einschließt und innerhalb von drei Monate abgeschlossen sein sollte", hieß es in einer Erklärung. Das Forschungszentrum solle in Betrieb bleiben.

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