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23.06.2000

13:40 Uhr

dpa-afx LONDON. Das Bankhaus Goldman Sachs sieht die Aktie des Software-Unternehmens Eidos unverändert als "Market Outperformer". Dies teilte die Investmentbank am Freitag in London mit. Das Ergebnis pro Aktie erwarten die Analysten für 2001 noch bei minus 4,90 Pence, für 2002 rechnen sie mit einem Umschwung auf plus 12,40 Pence.

Das Softwarehaus Eidos (Tomb Raider) befinde sich nach eigenen Angaben in Gesprächen, die eventuell zu einem Verkauf des Hauses führen könnten, schreiben die Analysten. Doch Goldman rechnet angesichts eines Aktienkurses von über 60 % unter dem 52-Wochen-Hoch nicht damit.

Die Eidos-Bilanz ist laut Goldman durch die Rücksendungen von nicht verkauften PC-Spielen belastet. Durch den Verkauf von Teilen von Opticom, eines norwegischen Technologie-Unternehmens, sei die Bilanz aber gerettet worden. Die enttäuschende Performance spiegele die nachteiligen Marktverhältnisse und die veränderten Verbraucherwünsche wider, besonders im dritten Quartal 2000.

Die Veröffentlichung von einer neuen Generation von PC-Spielen werde die Bedingungen wohl verbessern, ein Niederschlag im Ergebnis benötige aber eine gewisse Zeit, so die Analysten.

Laut Goldman glaubt Eidos, dass sie ihre Marktposition mit einer Verbreiterung ihres Angebotes verbessern werden. Außerdem wolle man sich auf andere Produkte als Tomb Raider (Umsatz-Anteil in 1998/99 von 55 bis 60 %) konzentrieren. Das vergangene Jahr hat die Notwendigkeit eines breiten PC-Titels-Angebots (24 Titel) verdeutlicht, schreiben die Analysten. So werde Eidos für die Playstation 2 (ab Oktober 2000 erhältlich) nur noch ein Spiel herausbringen.

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