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24.02.2003

09:28 Uhr

Neue Produkte zeigen Wirkung

Kolbenschmidt Pierburg wächst überdurchschnittlich

Der zum Rheinmetall-Konzern gehörende Automobilzulieferer Kolbenschmidt Pierburg hat im Geschäftsjahr 2002 Ergebnis und Umsatz gesteigert. Für das erste Quartal erwartet die im MDax gelistete Gesellschaft Umsatz und Erträge auf Vorjahresniveau. Einen weiter reichenden Ausblick wollte ein Sprecher nicht geben.

Reuters DÜSSELDORF. Das Düsseldorfer Unternehmen teilte am Montag mit, das vorläufige Ergebnis vor Steuern (Ebt) habe sich im Geschäftsjahr 2002 auf 57 (Vorjahr: 50) Millionen Euro erhöht. Unter Berücksichtigung von Einmaleffekten liege das Vorsteuerergebnis aber auf Vorjahresniveau, hieß es in einem im Internet veröffentlichten Aktionärsbrief. Bei den Sondereffekten handelt es sich vor allem um die Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs MotorEngineering im Jahr 2001 und um den Verkauf von Minderheitsanteilen an der Preh GmbH.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens auf 97 (Vorjahr: 90) Millionen Euro. Positiv habe sich hierbei das Zinsergebnis ausgewirkt, während Restrukturierungskosten das Ergebnis belastet hätten. Der Umsatz sei bereinigt um den Ende 2001 entkonsolidierten Bereich Motor-Engineering um 5,3 Prozent auf 1,883 Milliarden Euro gesteigert worden. Unbereinigt ergab sich ein Umsatzplus von 3,1 Prozent. Die Umsatzrendite stieg den Angaben zufolge auf 5,2 Prozent von 4,9 Prozent im Jahr zuvor.

Die Zahl der Mitarbeiter fiel zum 31. Dezember um 1,1 Prozent auf 11.535. Mit dieser Mitarbeiterzahl sei Kolbenschmidt Pierburg nach der jüngsten Wachstumsphase ausreichend ausgestattet, ergänzte Unternehmenssprecher Peter Rücker.

Zum Ausblick erklärte Kolbenschmidt Pierburg, die Kundennachfrage bewege sich zu Jahresbeginn auf stabilem Niveau. "Wir erwarten daher für das erste Quartal aus aktueller Sicht Umätze und ein zufriedenstellendes Ergebnis auf Vorjahresniveau." Der Unternehmenssprecher wollte auf Anfrage keine weiter reichende Prognose machen. "Auf Grund der aktuellen Unsicherheiten in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erscheint es uns nicht sinnvoll, Prognosen für das Gesamtjahr zu liefern."

Die Aktie reagierte im frühen Handel mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf neun Euro.

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