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28.01.2003

08:40 Uhr

Verhalten von Anwälten: Wer ein US-Unternehmen anwaltlich berät und dabei eine schwerwiegende Verletzung von Bilanzgesetzen feststellt, muss dies unternehmensintern melden.

Interessenkonflikte von Wirtschaftsprüfern: Wer die Bilanz eines Unternehmens prüft, darf nicht gleichzeitig Beratungsdienste wie interne Evaluierungen und die Einführung von Buchführungssystemen anbieten. Ausnahme: Steuerberatung ist weiter erlaubt.

Rotationsprinizip: Wirtschaftsprüfer dürfen in führender Position maximal fünf Jahre in Folge ein Unternehmen prüfen. Rangniedrigere Prüfer müssen spätestens nach sieben Jahren wechseln.

Abkühlungsphase: Wechselt ein Wirtschaftsprüfer in das Top-Management eines von ihm betreuten Unternehmens, darf er dort ein Jahr lang keine Buchführungsaufgaben ausüben.

Abstimmungsverhalten von Fonds: US-Fonds und unabhängige Finanzberater müssen künftig ihren Kunden auf Wunsch mitteilen, wie sie bei Firmen-Hauptversammlungen abstimmen.

Schwur auf Fondsberichte: Die verantwortlichen Leiter von Fonds müssen künftig persönlich für die Richtigkeit ihrer Jahresberichte gerade stehen.

Aktivitäten außerhalb der Bilanz: Unternehmen müssen der SEC melden, ob wichtige Aktivitäten in der Bilanz nicht aufgeführt sind.

Aufbewahren von Dokumenten: Wirtschaftsprüfer müssen ihre Unterlagen nach Abschluss einer Bilanzkontrolle sieben Jahre aufbewahren.

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