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12.01.2008

09:42 Uhr

Neue Umfrage

Dax-Sentiment: Kommt der Trendwechsel?

VonGeorgios Kokologiannis

Der kräftige Kursrutsch des Dax unter die Marke von 7 900 Punkten kam wenig überraschend. Zumindest für Leser des neuen Dax-Sentimens auf Handelsblatt.com - einer Online-Umfrage in Zusammenarbeit mit der Postbank. Nutzen auch Sie die Chance, rechtzeitig die Börsenstimmung einschätzen zu können. Machen Sie mit und profitieren Sie von exklusiven Informationen!

DÜSSELDORF. DÜSSELDORF. Mit einer wöchentlichen Umfrage ermittelt Handelsblatt.com zusammen mit der Postbank die aktuelle Stimmung an der Börse und gibt Anlegern dadurch eine Orientierung bei Ihrer Geldanlage.

Jeder kann bei dem „Dax-Sentiment“ mitmachen. Es müssen lediglich drei Standardfragen sowie eventuell eine zusätzliche, je nach Börsensituation aktuelle Frage beantwortet werden. Die Ergebnisse werden anschließend vom renommierten Börsen-Experten Thomas Theuerzeit ausgewertet und den Teilnehmern per Email zur Verfügung gestellt.

So wurden Handelsblatt.com-Leser, die bereits vergangene Woche teilgenommen hatten, schon am Montag durch die Auswertungs-Email auf fallende Dax-Kurse eingestimmt: "Auf den ersten Blick wird schnell klar, die Leser erwarten nichts Gutes bis zum Ende dieser Handelswoche. Das Votum lautet, der Dax werde zum Ende dieser Woche tiefer notieren. Als Referenzwerte wurden 7 949 Punkte ermittelt". So lautete das Fazit des Sentiment-Experen Thomas Theuerzeit bei der Auswertung der ersten Umfrage des neuen Jahres. Der Dax-Stand zum Auswertungszeitpunkt: 7 949 Punkte. Aktuell notiert der Leitindex rund 200 Zähler niedriger im Bereich von 7 750 Punkten.

Damit wurde auch diese Woche erneut eindrucksvoll das Ziel des neuen Service auf Handelsblatt.com erreicht, Anlegern Anhaltspunkte dafür zu liefern, wie sich der Dax kurzfristig weiterentwickeln könnte.

» Machen Sie diesmal mit! Hier geht es zur aktuellen Umfrage

Die Umfrage startet jeden Donnerstag um 16 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr. Die Auswertung steht Montagmittags auf Handelsblatt.com zur Verfügung. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilnehmen, und eine, wann die Experten-Auswertung im Laufe des Montags auf Handelsblatt.com zu lesen ist. Auszüge der Auswertung können Anleger dann auch in den Marktberichten auf der Handelsblatt-Website lesen.

» Informationsvorsprung nutzen: Bestellen Sie die kostenlose Erinnerungsmail!

Was kann man von Sentimentanalysen lernen? Anleger kennen die alte Börsenweisheit: „Buy on bad news“ und „Sell on good news“. Was übersetzt heißen soll: Ist die Stimmung gut, sollte man Aktien verkaufen, ist hingegen die Stimmung schlecht, sollte man sie eher kaufen. Eben ganz im Sinne der gegensätzlichen Meinung („Contrarian-Theory“). Diese Theorie geht davon aus, dass die allgemeine Meinungsbildung über Markttendenzen falsch ist.

Grundidee ist, dass in einer euphorischen Börsenstimmung die meisten Anleger bereits investiert sind und so nur noch wenig Liquidität für weitere Kurssteigerungen vorhanden ist. Bei einer schlechten Börsenstimmung hingegen halten viele Anleger Bargeld, das zu steigenden Kursen führt, sobald es wieder investiert wird.

„Doch so einfach ist es leider nicht immer“ sagt Theuerzeit. Klassische Stimmungsindikatoren sind oftmals verzerrt und liefern daher nur begrenzt eine sinnvolle Indikation. Es gilt, diese Verzerrungen herauszufiltern um ein mögliches „realitätsnahes Stimmungsbild“ zu erhalten.

Hier helfen beispielsweise zusätzliche Informationen wie, von welchen Themen werden Anleger derzeit geleitet - sind sie aktuell im Markt investiert und welchen Zeithorizont bevorzugen sie? „Diese werden diese Erkenntnisse im Sinne der verhaltensorientierten Kapitalmarktanalyse („Behavioral Finance“) erforscht und liefern eine weitere Hilfestellung, um die Märkte transparenter zu machen“, sagt Theuerzeit.

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