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28.01.2003

13:06 Uhr

Neun Tote in Palästinensergebieten

Geringe Wahlbeteiligung in Israel

Die Parlamentswahl in Israel wird von neuem Blutvergießen in den Palästinensergebieten überschattet.

HB/dpa TEL AVIV/RAMALLAH. Bei Gefechten mit israelischen Soldaten in Dschenin im Westjordanland kamen am Dienstagmorgen nach palästinensischen Angaben vier Palästinenser ums Leben. Im Gazastreifen waren zuvor fünf Palästinenser getötet worden.

Die Wahlen zur 16. Knesset stehen im Zeichen höchster Sicherheitsmaßnahmen. Nach Terrorwarnungen schützen mehr als 30 000 Soldaten und Polizisten die knapp 8 000 Wahllokale im Lande. 4,3 Mill. Israelis sind aufgerufen, 120 Abgeordnete aus 27 Parteien zu bestimmen. Die Wahlbeteiligung war am Mittag mit 24 % so niedrig wie nie zuvor bei Wahlen in Israel. Erste Prognosen über den Wahlausgang gibt es nach Schließung der Wahllokale um 21 Uhr (MEZ).

Nach letzten Meinungsumfragen kann die Likud-Partei von Ministerpräsident Ariel Scharon mit einem deutlichen Stimmenzuwachs rechnen und erstmals seit 14 Jahren wieder stärkste Fraktion der Knesset werden.

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