Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.03.2003

14:29 Uhr

Nicht mehr am Freitag

Erdogans Regierungsbildung dauert noch etwas

Der designierte türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan wird Medienberichten zufolge sein neues Kabinett nicht mehr am Freitag vorstellen. "Es ist noch nicht klar", sagte Erdogan Fernsehberichten zufolge, als er die Zentrale seiner Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) verließ.

Reuters ANKARA. Erdogan hatte die Regierungsbildung für Freitag zuvor selbst in Aussicht gestellt.

Die USA drängen auf eine schnelle Ernennung der Minister und hoffen darauf, dass die Regierung einen neuen Anlauf unternimmt, um zur Vorbereitung eines Irak-Krieges die Stationierung von US-Truppen im Land zu ermöglichen. Ein entsprechender Antrag war vor kurzem im türkischen Parlament gescheitert. Zwischenzeitlich wurde AKP-Chef Erdogan jedoch in einer Nachwahl ins Parlament gewählt und kann deshalb jetzt, wie seit der Wahl im November angestrebt, das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen. Die Türkei hat eine lange Grenze zu Irak. Das US-Militär will von der Türkei aus eine zweite Front im Norden Iraks möglich machen und damit Truppen im Süden entlasten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×