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28.01.2003

16:13 Uhr

"Nicht zwingend notwendig"

USA schließt zweite Irak-Resolution nicht mehr aus

Die USA haben eine zweite Irak-Resolution vor einem Militärschlag als wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig bezeichnet. US-Präsidialamtsprecher Ari Fleischer sagte am Dienstag: "Sie ist wünschenswert, aber nicht nicht zwingend."

Reuters WASHINGTON. Zuvor hatte US-Außenminister Colin Powell der niederländischen Zeitung "NRC" gesagt, eine zweite Resolution würde "zusätzliche Autorität" verleihen und es anderen Staaten leichter machen, sich an einem Militärschlag gegen Irak zu beteiligen. "Ich habe mit vielen europäischen und anderen Staaten gesprochen, und auch ohne eine zweite Resolution wäre es kein Alleingang der USA", sagte Powell.

Die Resolution 1441 der Vereinten Nationen (Uno) droht Irak "schwerwiegende Konsequenzen" an, sollte das Land nicht die Vorgaben der Uno zur Abrüstung erfüllen. Die USA haben erklärt, dies sei ausreichende Legitimation für einen Militärschlag. Einige Mitglieder des Sicherheitsrats haben dagegen vor einem Krieg eine neue Resolution verlangt. Die USA und Großbritannien werfen Irak vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und haben gedroht, das Land notfalls mit auch ohne eine weitere Resolution mit Gewalt zu entwaffnen. Irak weist die Vorwürfe zurück.

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