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31.07.2000

16:02 Uhr

dpa HANNOVER. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat Spekulationen um eine Fusion der Messe-Standorte Hannover und Frankfurt zurückgewiesen. Das Land Niedersachsen habe als Groß- Aktionär keinerlei Interesse an einem Zusammengehen, teilte ein Ministeriumssprecher am Montag in Hannover mit. Die Deutsche Messe AG in Hannover werde aber die enge Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt GmbH fortsetzen und ausbauen. Der Frankfurter Messe - Sprecher Alexander Skipis hatte am Sonntag erklärt, an eine Fusion sei nicht gedacht.

Die Tageszeitung "Die Welt" hatte unter Berufung auf Unternehmerkreise berichtet, dass eine Bewertung der beiden Gesellschaften in Auftrag gegeben worden sei. Das Gutachten könnte laut "Welt" die Basis für eine Überkreuz-Beteiligung als erste Stufe des Zusammengehens bilden.

Peter Fischer (SPD), Wirtschaftsminister in Hannover und Aufsichtsrats-Chef der Deutschen Messe AG hatte bereits vergangene Woche einer Fusion eine klare Absage erteilt. Der SPD-Politiker stellte heraus, dass die Sicherung des Standortes und der Arbeitsplätze zwingende Vorgaben der Studie seien. Dies spreche bereits gegen eine Fusion und für eine Zusammenarbeit eigenständiger Gesellschaften. Das Land Niedersachsen und die Stadt Hannover halten je 49,8 % der Messe AG.

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