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07.01.2003

12:10 Uhr

Niedrigste Quote in Luxemburg, höchste in Spanien

Keine Besserung am EU-Arbeitsmarkt

Eine Besserung am Arbeitsmarkt in der Europäischen Union lässt weiter auf sich warten. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in allen 15 Ländern der EU verharrte im November bei 7,7 %. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit.

HB/dpa LUXEMBURG. In der Eurozone mit den zwölf Ländern der Gemeinschaftswährung wurde wie bereits im Oktober eine Arbeitslosenquote von 8,4 % verzeichnet.

Für Deutschland ermittelte Eurostat ebenfalls einen Wert von 8,4 %. Die EU-Statistiker berechnen diese Quote allerdings nach anderen Kriterien als die deutsche Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg, die für November einen Wert von 9,7 % ermittelt hatte.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten verzeichneten nach den EU-Angaben Luxemburg mit 2,6 % und die Niederlande mit 2,9 %. Spanien verbuchte mit 11,8 % weiterhin die höchste Arbeitslosigkeit in der Union.

Im Jahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit in der Gemeinschaft zu. Sie hatte in der gesamten EU im November 2001 bei 7,4 % gelegen, in der Eurozone bei 8,0 %. Nach Schätzung von Eurostat waren im November in der gesamten Union 13,6 Millionen Männer und Frauen arbeitslos, in der der Eurozone 11,7 Millionen.

Die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit betrug in der EU im November unverändert 15,1 %, in der Eurozone 16,2 %. Die Unterschiede hinsichtlich der Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen sind aber von Land zu Land sehr groß. Für die Niederlande wurde ein Wert von 5,5 % ermittelt, für Italien von 26,8 %.

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