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15.02.2001

12:27 Uhr

Niedrigster Stand seit Dezember 1998

T-Aktie setzt Talfahrt fort

Händler führen den weiteren Kursrückgang auf charttechnische Gründe sowie fehlendes Vertrauen der Anleger zurück. Zeitweise fielen die Titel am Mittwoch bis auf 27,50 Euro. Fondsmanager: Telekom-Kurssturz sollte Anleger nicht verunsichern

Reuters FRANKFURT. Die Aktie der Deutschen Telekom haben nach den Verlusten der Vortage am Donnerstag weiter nachgegeben, was Händler unter anderem auf charttechnische Gründe sowie fehlendes Vertrauen unter Investoren zurückführten. Im Vormittagshandel führte die Aktie die Liste der Verlierer mit einem Minus von 3,6 % auf 27,70 Euro an, nachdem sie zuvor bis auf 27,50 Euro gefallen war, dem niedrigsten Stand seit Dezember 1998. Der Dax notierte am Vormittag behauptet. Es gebe nach wie vor kein Vertrauen bei den Investoren in den Wert, sagte ein Händler. Zudem sei die Aktie durch alle charttechnische Unterstützungslinien gefallen und es gehe derzeit dem Telekomsektor allgemein schlecht. "Die Aktie wird nicht steigen, bevor sie einen Boden gefunden hat. Und der ist noch nicht gefunden", resümierte der Börsianer.

Zu den am Mittwoch vorgelegten Zahlen des US-Mobilfunkkonzerns VoiceStream, der vor einer Übernahme durch die Telekom steht, sagte ein Marktteilnehmer: "Das könnte die Verhandlungsposition der Telekom stärken, allerdings nur kurzfristig." Voicestream hatte zuvor einen deutlichen Verlustanstieg ausgewiesen und die Erwartungen von Analysten verfehlt.

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