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02.03.2004

07:37 Uhr

Niki Lauda setzt in Australien auf Ralf Schumacher

Formel-1-Experten: Schumacher nicht WM-Favorit

Obwohl Michael Schumacher in der vergangenen Woche bei einer Probefahrt in Imola mit einem Rundenrekord ein Ausrufezeichen setzte, sehen ihn die Experten und seine Formel-1-Kollegen nicht als neuerlichen Weltmeister. Einzig Ferrari-Teamchef Jean Todt zeigt sich von seinem Schützling überzeugt.

Michael Schumacher will seine Kritiker überzeugen.

Weiter guter Dinge: Michael Schumacher. Foto: dpa

HB HAMBURG. "Man müsste eigentlich vor jeder Saison Michael Schumacher als Favorit nennen, aber diesmal könnte es ein anderer Fahrer schaffen", sagte FIA-Präsident Max Mosley. Dabei hat Schumacher bereits im Vorfeld des ersten Grand-Prix der neuen Saison bewiesen, dass er den jungen Fahrern nicht kampflos das Feld überlassen möchte.

Der Rekord-Weltmeister ist jedoch vor dem Formel-1-Start in Melbourne in den Augen vieler Motorsport-Experten nicht mehr erster Titelanwärter. So rechnet Formel-1-Chef Bernie Ecclestone mit "McLaren und Kimi Räikkönen". Der zweimalige Champion Mika Häkkinen ist ebenfalls davon überzeugt, dass "Michael 2004 nicht Weltmeister wird."

Ex-Weltmeister Niki Lauda setzt vor dem ersten Grand Prix am Sonntag in Australien lieber auf den Bruder des sechsmaligen Titelträgers. "Ralf hat in dieser Saison mit dem BMW-Williams das richtige Auto, um Weltmeister zu werden. Er ist hochmotiviert. Ich weiß, dass er es besonders seinem Bruder zeigen will", sagte der Österreicher in der "Münchner Abendzeitung". Ralf Schumacher machte deutlich: "Ich bin fitter und motivierter denn je. Das Ziel muss ganz einfach sein, endlich den WM-Titel zu holen."

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