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24.07.2000

10:13 Uhr

Nikkei-Index gab um 264,37 Punkte nach

Tokioter Börse schließt sich Nasdaq an

Die Tokioter Börse hat sich am Montag an den Vorgaben der Nasdaq orientiert und auf breiter Front schwächer geschlossen.

Reuters TOKIO. Die Tokioter Börse hat sich am Montag an den Vorgaben der Nasdaq orientiert und auf breiter Front schwächer geschlossen. Die Stimmung im Handel sei wegen Sorgen um weitere mögliche Konkursfälle getrübt gewesen, sagten Händler. Vor rund zwei Wochen hatte die Warenhauskette Sogo ihren Konkurs angemeldet. Der Index der Standardwerte, der Nikkei-Index , gab 264,37 Punkte oder 1,57 Prozent auf 16 547,12 Zähler nach. Zwischenzeitlich war der Index unter die Unterstützung von 16 500 Punkten getaucht, vermochte sich aber wegen Käufen auf kursgünstigem Niveau wieder leicht zu erholen.

Der TOPIX-Index aller Aktien der ersten Sektion ging mit minus 18,62 Punkten oder 1,22 Prozent auf 1504,81 Zählern auf dem tiefsten Schlusskurs seit vergangenem Oktober aus dem Handel.

Die Marktschwergewichte im Telekom - und Technologiebereich schlossen insgesamt tiefer; Toshiba verloren 6,7 Prozent auf 1002 Yen, Fujitsu fielen um 3,13 Prozent auf 3100 Yen und die Aktien des Telekomgiganten NTT schwächten sich um fast drei Prozent auf 1,33 Mill. Yen ab.

Auch Internet-verbundene Werte tendierten tiefer. Softbank , die zahlreiche Beteiligungen an Nasdaq-Firmen besitzt, schlossen 5,49 % schwächer mit 11 190 Yen. Hikari Tsushin stürtzten über elf Prozent auf 5320 Yen. In der letzten Woche hatten Spekulationen für Aufregung gesorgt, Pacific Century CyberWorks könnte an einem Anteil an Hikari interessiert sei. Pacific Century CyberWorks dementierten später die Berichte.

Unter den traditionellen Aktien vermochten Toyota Motor einen Teil ihrer Verluste wieder aufzuholen und gingen mit 4500 Yen um 0,22 Prozent tiefer aus dem Markt. Die Firma hatte zuvor mitgeteilt, die Prognosen für den globalen Autoverkauf 2000 auf 5,15 Mill. Fahrzeuge anzuheben. Toyama Chemical verloren 100 Yen oder 15,7 Prozent auf 537 Yen. Der Konzern hatte am Freitag zusammen mit einer japanischen Einheit der Schweizer Roche über den Rückruf eines Medikamentes unterrichtet.

Der Börsenumsatz der ersten Sektion lag bei insgesamt 560,77 (Freitag 552,99) Mill. Aktien.

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