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13.01.2003

09:14 Uhr

Noch keine Entwarnung

Pegel der Elbe steigen nur langsam

Das Hochwasser steigt im Nordosten Deutschlands derzeit nicht so stark wie zunächst befürchtet. In Mecklenburg-Vorpommern hieß es in der Nacht zum Montag aus dem Innenministerium, die Lage sei zu bewältigen. In den Orten Dömitz und Boizenburg, wo seit Sonntag die höchste Alarmstufe gilt, hätten sich die Pegelstände zuletzt kaum noch verändert.

HB/ dpa. Die Experten rechneten nicht mehr mit einem starken Anstieg. Im rund 65 Kilometer Fluss aufwärts gelegenen Dömitz stagniere der Wasserstand bereits. Beim Jahrhundert-Hochwasser im Sommer stieg der Pegelstand auf 8,70 Meter, normal sind 5 Meter. Am Montagmorgen zeigte der Pegel in Hohnstorf gegenüber Lauenburg 8,36 Meter, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg mit.

Aus Niedersachsen hieß es, die Lage sei derzeit nicht Besorgnis erregend. Dort waren die Pegel bereits am Sonntag langsamer angestiegen. Brandenburg meldete eine Entspannung der Situation. An den Nebenflüssen der Elbe könne leichtes Tauwetter im Norden die Hochwasserlage verschärfen, hatte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Sonntag gewarnt.

Es wurde aber erwartet, dass sich der Höchststand der Elbe länger als bei der Jahrhunderflut im August halten wird.Die Bewohner in der Prignitz in Brandenburg konnten aufatmen. Auch hier stieg die Elbe deutlich langsamer als erwartet. Auch die Hochwasser-Lage entlang der Elbe in Nordböhmen hatte sich weiter entspannt.

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