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15.01.2003

14:00 Uhr

Noch keine Ermittlungen eingeleitet

Bestechungsversuch: Neuer Skandal in Köln

Nach der Müll- und Spendenaffäre erschüttert ein neuer Skandal die Kölner Kommunalpolitik. Ein Unternehmer habe einen Kölner Stadtrat bestechen wollen, sagte CDU-Fraktionschef Rolf Bietmann am Mittwoch der dpa und bestätigte damit einen Bericht der "Kölnischen Rundschau" (Mittwoch).

HB/dpa KÖLN. Zu dem Bestechungsversuch sei es im Vorfeld einer Abstimmung über den Verkauf des städtischen Wohnungsunternehmens GAG gekommen.

Ein Ratsherr seiner Partei habe sich ihm entsprechend offenbart, sagte Bietmann. Der Bauunternehmer habe Geld geboten, damit der Politiker gegen den Verkauf stimmte. Der Ratsherr, der zunächst anonym bleiben will, habe das Angebot nicht angenommen. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob in dem Fall Ermittlungen aufgenommen werden. Bei der Abstimmung über den Verkauf des Wohnungsunternehmens war es Anfang der Woche zu einem Eklat gekommen. Der Verkauf scheiterte, weil CDU-Politiker dagegen gestimmt hatten. Die FDP wertete dies als Bruch des Koalitionsvertrages mit der CDU. Die CDU will jetzt mit den Grünen regieren.

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