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31.07.2000

10:56 Uhr

Noch nicht bereit zu großen Fusionen mit US-Konzernen

BAe Systems schließt Fusion mit Lockheed und Boeing aus

Der Chairman des Luftfahrtkonzerns BAe Systems, Richard Evans, hat eine Fusion mit den US-Konkurrenten Boeing und Lockheed Martin für absehbare Zeit ausgeschlossen.

Reuters LONDON. Der Chairman des Luftfahrtkonzerns BAe Systems, Richard Evans, hat eine Fusion mit den US-Konkurrenten Boeing und Lockheed Martin für absehbare Zeit ausgeschlossen. "Dies wäre völlig unmöglich," sagte Evans in einem Interview der "Financial Times" (Montagsausgabe). Zwar habe Boeing die britischen Militärflugzeuge Harrier und Hawk unter Lizenz gebaut und sei auch beim Raketenprogramm Meteor sowie beim Seeüberwachungsflugzeug Nimrod beteiligt gewesen. Das Pentagon sowie das US-Außenministerium seien aber noch nicht bereit zu großen Fusionen mit US-Konzernen. Im Fall von Lockheed Martin würden die Aktionäre der BAe Systems zudem niemals einer Übernahme der Schulden des US-Konzerns von etwa 12 Mrd. Dollar zustimmen.

Ferner schloss Evans in dem Interview auch einen Zusammenschluss mit dem neuen europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS aus. EADS müsse vor einem ersthaften Abkommen erst einmal sein eigenes Haus in Ordnung bringen, sagte Evans.

Die BAe Systems ist Partner der jüngst gegründeten EADS im europäischen Airbus-Konsortium. Auch beim Eurofighter sowie bei europäischen Raketen- und Satellitenprojekten arbeiten beide Unternehmen zusammen.

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