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15.02.2001

08:48 Uhr

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Novartis plant Aktienrückkauf und Split

Der Pharmakonzern Novartis will für Aktionäre attraktiver werden. Daher habe der Verwaltungsrat beschlossen, ein neues Aktienrückkaufsprogramm im Umfang bis zu vier MilLiarden sfr durchzuführen und die Aktien im Verhältnis eins zu 40 splitten, teilte Novartis am Donnerstag mit.

Reuters BASEL. Das Rückkaufsprogramm solle über eine zweite Handelslinie, die am 19. Februar an der Schweizer Börse SWX errichtet werden soll, durchgeführt werden. Das Rückkaufsprogramm betreffe auschliesslich die an der SWX kotierten Aktien und nicht die an der New York Stock Exchange gehandelten ADRs.

Auf der zweiten Linie trete ausschliesslich Novartis als Käuferin auf und erwerbe eigene Aktien zum Zweck der späteren Kapitalherabsetzung.

Ausserdem sollen die Aktien im Verhältnis eins zu 40 gesplittet werden. Novartis verwies dabei auf die zu erwartende Gesetzesänderung, wonach der Aktiennennwert auch weniger als zehn sfr betragen könne. Die Änderung trete voraussichtlich am 1. Mai 2001 in Kraft.

Durch den Split sinke der Nennwert auf 0,50 sfr nach derzeit 20 sfr. Nach dem Split dürfte Novartis zu etwa 70 sfr gehandelt werden. Novartis sei das erste Unternehmen, das einen Splitt auf deutlich unter 100 sfr bekanntgebe. Dadurch soll Privatinvestoren der Zugang zu den Aktien erleichtert werden.

Novartis erzielte im vegangenen Geschäftsjahr 2000 bei einem Umsatz von 29,1 (Vorjahr 25,2) Mrd. sfr einen Reingewinn von 6,5 (6,0) Mrd. sfr. Die Dividende solle auf 34 sfr von 32 sfr erhöht werden.

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