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15.06.2000

14:29 Uhr

vwd BRÜSSEL. Weil sie es versäumt haben die Numerierungsrichtlinie rechtzeitig umzusetzen, hat die Eruopäische Kommission gegen die deutsche und die britische Regierung jetzt ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Beide Staaten hätten die Einführung der so genannten Betreibervorauswahl nicht sicher gestellt, berichtet die Behörde am Donnerstag. Diese soll gewährleisten, dass alle Netzteilnehmer sich ihren Betreiber ohne irgendein Hindernis aussuchen können. Damit soll neuen Wettbewerbern der Zugang zum Telekommunikationsmarkt erleichtert werden.

Die Numerierungsrichtlinie hätte von den EU-Staaten bis zum 1. Januar dieses Jahres in nationales Recht umgesetzt werden müssen. In Deutschland gebe es aber bisher keine Betreibervorauswahl bei Ortsgesprächen, bemängelt die Kommission, in Großbritannien habe British Telecom die Einführung der Regelung verzögert. Auch sechs andere EU-Staaten haben in der Sache bereits ein Vertragsverletzungsverfahren bekommen.

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