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15.01.2001

09:11 Uhr

Nun sind "einschneidende Maßnahmen" gefordert

Gretag Imaging senkt Gewinnerwartung erneut

Der Reingewinn könnte unter die im November prognostizierte Grenze von 45 bis 55 Mill. sfr fallen, so das Unternehmen. Begründet wurde dies mit einem Fehlen einer klaren Strategie sowie einer effizienten Organisation.

vwd ZÜRICH. Die Gretag Imaging Holding AG, Regensdorf, hat ihre Gewinnerwartung für 2000 erneut abgeschwächt. Der Reingewinn könnte unter die im November prognostizierte Grenze von 45 bis 55 Mill. sfr fallen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Begründet wurde dies mit einem Fehlen einer klaren Strategie, einer effizienten Organisation sowie weiterer Zusagen von Kunden. Zu der niedrigeren Erwartung trage auch der Umstand bei, dass das Umsatzziel zwar voraussichtlich erreicht, aber eher im unteren Teil der vorausgesagten Spanne von plus 15 bis 20 % liegen werde, hieß es.

Das Wachstum sei in den vergangenen Jahren "etwas schneller als erwartet" erfolgt und "wurde nicht in allen Aspekten mit der erforderlichen Sorgfalt begleitet", erklärte Gretag. Nun sei eine Konsolidierung der Organisation und ihrer Prozesse notwendig. So will Gretag ein neues Budget erarbeiten, da das im November erstellte Budget von "teilweise allzu optimistischen Annahmen" ausgegangen sei. Als weitere Maßnahme will das Unternehmen seine Organisationsstruktur anpassen, da die gegenwärtige Organisation als "nicht effizient" angesehen wird. Die neue Struktur werde wieder die einzelnen Geschäftseinheiten in den Vordergrund stellen und die Verantwortlichkeiten genauer umreißen, hieß es.

Dazu will Gretag "einschneidende Maßnahmen" zur Kostensenkung ergreifen. Geplant seien insbesondere eine stärkere Konzentration und Koordination der Aktivitäten.

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