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06.02.2004

18:27 Uhr

Oberhof ist gerüstet

Fieber lässt Disls ersten Medaillentraum platzen

Böse Überraschung für das DSV-Team unmittelbar vor der Eröffnung der Biathlon-WM in Oberhof: Die 33-jährige Skijägerin muss aus Krankheitsgründen vom Team isoliert werden und den ersten Start am Samstag sausen lassen. Ihre Teamgefährtinnen erwartet ein hartes Rennen.

Uschi Disl liegt mit Fieber im Bett. Foto: dpa

Uschi Disl liegt mit Fieber im Bett. Foto: dpa

HB OBERHOF. Seit die Skijägerin vom SC Moosham am Freitagmorgen mit 38,6 Grad Fieber aufgewacht ist, hat Biathlon-Mannschaftsarzt Bernd Wolfarth strikte Trennung vom Rest der deutschen Mannschaft in der Kaserne der Sportfördergruppe Oberhof angeordnet. "Uschi muss das Bett hüten. In 24 bis 36 Stunden werden wir wissen, ob es sich um einen leichteren oder einen schweren Infekt handelt. Erst dann wird man sagen können, ob sie bei der WM noch zum Einsatz kommen kann", erläuterte der Arzt aus München.

Für den Sprint am Samstag und damit auch die Verfolgung am Sonntag hat er für die aktuelle Weltcup-Dritte ein Startverbot ausgesprochen. "Derzeit sieht es nicht so aus, als hätten sich auch andere angesteckt, doch noch müssen wir die Inkubationszeit abwarten", bemerkte Wolfarth.

"Schade für Uschi, der ich schnelle Besserung wünsche", sagte Simone Denkinger. Die junge Athletin aus Gosheim auf der Schwäbischen Alb wird an Stelle der routinierten bayerischen Ausnahmeläuferin am Samstag (10.00 Uhr/ZDF) eingesetzt. "Klar dass ich mich darauf freue, denn ich war ja nur als Ersatzfrau angereist und habe nicht im Traum daran gedacht, dass ich beim Sprint starten darf", meinte die vorjährige WM-Dritte mit der deutschen Staffel.

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