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03.04.2003

09:15 Uhr

Öl-Preis fällt nach schnellem Vormarsch der Allierten auf Bagdad

Schröder - Öl muss unter irakischer Kontrolle bleiben

Nach dem schnellen Vormarsch der Alliierten in Richtung Bagdad ist der Öl-Preis am Donnerstag wieder gefallen. Unterdessen forderte Bundeskanzler Gerhard Schröder, dass die Ölvorkommen des Irak auch nach Kriegsende unter irakischer Kontrolle bleiben müssten.

rtr/vwd LONDON/BERLIN. Im vorbörslichen Handel wurden in London am Morgen 24,80 $ für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent gezahlt. Dies waren 0,41 $ weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch. In New York verbilligte sich der Preis für die Sorte Light Sweet Crude um 0,67 auf 27,89 $.

Die Ölvorkommen des Irak müssen nach den Worten von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) auch nach dem Ende des Krieges gegen das Land unter der Kontrolle des irakischen Volkes bleiben. Kontrolle und Besitz über die Ölreserven und andere natürliche Ressourcen seien wesentliche Voraussetzungen für eine gerechte Nachkriegsordnung in dem arabischen Land, sagte Schröder laut Redetext in einer Regierungserklärung am Donnerstag in Berlin.

Weitere Voraussetzungen für einen demokratischen Irak seien die Erhaltung der territorialen Integrität des Landes und die Wiederherstellung seiner politischen Souveränität. Irak besitzt nach Saudi-Arabien die die zweitgrößten bekannten Ölreserven der Welt. Auch US-Präsident George W. Bush hatte dem irakischen Volk mehrfach zugesichert, die Einnahmen aus dem Ölgeschäft sollten zu Gunsten des Wiederaufbaus verwendet werden.

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