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22.06.2000

14:04 Uhr

dpa HAMBURG. Auf die von der Opec angekündigten Erhöhung der Erdölförderung wollen deutsche Mineralölkonzerne zunächst abwartend reagieren. "Die Produktionserhöhung gilt erst ab 1. Juli. Vorher können wir noch nichts sagen", sagte Olaf Martins, Pressesprecher der Esso Deutschland GmbH in Hamburg, am Donnerstag der dpa.

Anke Reif, Pressesprecherin der RWE-Dea AG in Hamburg, sagte, sie rechne mit keinen großen Auswirkungen der Produktionserhöhung auf die Benzinpreise.

Als Faustformel gelte, dass eine Senkung des Barrel- Preises um einen Dollar den Liter Benzin um etwa 1,2 Pfennig billiger mache, sagte der Esso-Sprecher. "Aber die Benzinpreisentwicklung hängt von vielen weiteren Faktoren ab", betonte Martins. Das hohe Steuerniveau mache sich wesentlich bemerkbar. Derzeit schreibe die Mineralölbranche rote Zahlen. "Der Steueranteil beträgt pro Liter zwischen 1,38 und 1,40 DM", rechnete er vor.

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