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12.02.2001

08:44 Uhr

ddp KÖLN. Der Sprecher der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, Wolfgang Gibowski, erhebt in der Debatte um die Entschädigung früherer NS-Zwangsarbeiter erneut schwere Vorwürfe gegen die mittelständischen Unternehmen. Diese empfänden offenbar keine historische oder moralische Verantwortung, kritisierte Gibowski am Montag im Deutschlandfunk. Es sei "sehr bedauerlich", dass der deutschen Wirtschaft immer noch 1,4 Milliarden DM von den zugesagten 5 Milliarden DM fehlten.

Dies sei allerdings nicht der Grund für die Verzögerung der Auszahlungen, fügte Gibowski hinzu. Hierfür müsse vielmehr Rechtsfrieden durch die Abweisung aller in den USA anhängigen Klagen hergestellt sein. Dies sei aber noch nicht der Fall. "Wir können hier nichts anderes tun als warten", sagte der Sprecher der Stiftungsinitiative. Er hoffe dennoch, die Auszahlungen könnten im Mai beginnen. Ein endgültiges Scheitern des Projekts sei für ihn "ausgeschlossen", betonte Gibowski.

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