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16.01.2003

09:08 Uhr

Offenbar Konstruktionsmängel im Fahrzeugdach

Autofahrer erhält Millionen-Schadenersatz

Ein Autofahrer, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist, hat von einem amerikanischen Gericht 15,4 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen bekommen.

HB/dpa RIVERSIDE. Ein kalifornisches Berufungsgericht bestätigte nach amerikanischen Medienberichten vom Mittwoch (Ortszeit) ein früheres Jury-Urteil. Demnach wird der Detroiter Automobilhersteller General Motors wegen Konstruktionsmängeln für die schweren Verletzungen des Mannes, der am Steuer eingeschlafen war, zur Verantwortung gezogen.

Der Mann ist seit dem Überschlagsunfall seines Chevrolet Blazer im Juli 1990 querschnittsgelähmt. Die Anwälte des Mannes konnten eine Jury im Jahr 2001 davon überzeugen, dass das Fahrzeugdach Konstruktionsmängel aufwies und sich bei dem Unfall übermäßig stark zusammendrückte. Das Berufungsgericht wies jetzt 60 Prozent der Schuld General Motors zu und bestätigte die fehlerhafte Bauweise. Ein Sprecher des Autokonzerns wollte nicht ausschließen, dass GM gegen das Urteil Berufung einlegt.

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