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16.02.2003

17:56 Uhr

„Olympia“-Programm zeigt Wirkung

Opel verzichtet auf Rabattschlachten

Der Autohersteller Opel will sich ohne Rabattschlachten verlorene Marktanteile zurückholen. Das hat Vertriebsvorstand Uhland Burkart in der Zeitschrift "Automobilwoche" angekündigt.

HB/dpa RÜSSELSHEIM/MÜNCHEN. Tageszulassungen werde es bei Opel nicht mehr geben, wie das Kraftfahrtbundesamt in einer aktuellen Studie bestätigt habe. Demnach drückte Opel 2002 nur 0,5 % seiner Autos durch Kurzzulassungen in den Markt im Vergleich zu 20 % etwa bei Nissan.

Neue Modelle sollen zu aggressiven Preisen auf den Markt kommen. Zum Ausdruck komme die neue Strategie erstmals beim neuen Kompaktvan Meriva, der Anfang Mai zum Preis von 13 995 ? (87 PS-Version) vorgestellt werde. Das künftige Top-Modell Signum wird nach Informationen der Zeitschrift bei einem Einstiegspreis von 23 000 ? liegen. Die Kosten seien mit dem "Olympia"-Programm effektiv gesenkt worden.

Opel hatte im Januar mit dem Verkauf von rund 28 650 Autos (plus 25 %) bereits den Marktanteil auf knapp 12,28 % steigern können und damit Mercedes-Benz (12,12 %) von Platz zwei der Zulassungsstatistik verdrängt. Laut Burkart wolle Opel im Gesamtjahr auf einen Marktanteil von "deutlich über elf Prozent" kommen.

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