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13.01.2002

18:59 Uhr

Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben. Wer hätte gedacht, dass diese Regel einmal für die Internetbranche gelten könnte. Sollten doch zu Zeiten des Internetbooms ganze Imperien auf dem Fundament künftiger Online-Werbemilliarden errichtet werden. Drei Jahre später sind die Blütenträume ausgeträumt. Noch immer liegt der Anteil des Internets an den deutschen Werbeausgaben bei nur gut einem Prozent. Angesichts der 27 Millionen deutscher Internetsurfer ist das mehr als mager. Doch es wäre voreilig, die Finanzierung von Internetangeboten durch Werbung für zu erklären. Schließlich benötigte auch das Fernsehen Jahrzehnte, bis das Spot-Geschäft auf Touren kam. Ganz solange wird das Internet nicht brauchen. Denn nirgendwo sonst können Werber potenzielle Kunden zielgenauer erreichen als im Special-Interest-Medium Internet. Portalbetreiber wie Yahoo, Lycos oder Web.de müssen sich gleichwohl schleunigst alternative Einnahmequellen erschließen, denn bis auf weiteres bleiben die Werbeeinnahmen lau.

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