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01.02.2001

10:49 Uhr

dpa GAZA. Israelische Soldaten haben in der Nacht zum Donnerstag im Gazastreifen einen 37 Jahre alten Palästinenser erschossen. Nach palästinensischen Angaben ereignete sich der Zwischenfall in der Nähe des Karni-Grenzübergangs nach Israel. Nach israelischer Darstellung war der Mann dabei, einen Sprengsatz am Rande einer Verbindungsstraße zu der jüdischen Siedlung Nezarim zu deponieren, daher hätten die Soldaten das Feuer auf ihn eröffnet. Von palästinensischer Seite wurde diese Schilderung dementiert.

Bei einem Schusswechsel von palästinensischen Rebellen und israelischen Soldaten waren bei Nezarim bereits am Mittwochabend zwei Palästinenser schwer verletzt worden. Seit Beginn der Unruhen in den Palästinensergebieten am 28. September sind nach Angaben des palästinensischen Roten Halbmonds 347 Palästinenser getötet und etwa 11 000 verletzt worden. Auf der israelischen Seite gab es 49 Tote.

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